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Erfolgloser Auftakt der Herren 1. Klasse

10.10.2013 - von Christopher Kferle


Erfolgloser Auftakt der Herren 1. Klasse

Offensive Ideenlosigkeit gegen eine kompakte Zonen-Defense und vermehrte Abschlussschwäche besiegelten eine 69:79-Niederlage zum Auftakt der Herren 1. Klasse gegen „Liga-Neuling“ Mattersburg.

Herren 1. Klasse: LZ NÖ Süd vs. Mattersburg Rocks 69:79 (32:34)

Schulbeginn für die Herren „1. Klasse“: Gegen die Mattersburg Rocks, die heuer als „Gast“ dem sonst rein niederösterreichischen Vergleich beiwohnen werden, setzte es am ersten Schultag eine 69:79-Niederlage (32:34).

Weshalb? Wegen der Schulübungen, den Trainings natürlich, die sehr zaghaft – warum auch immer – besucht wurden, sodass kaum ein 5gegen5 möglich war. Und noch was: Wir hatten gar so gute Schüler, dass sie eine Klasse überspringen durften. Hannes Uchatzi und Christian Knoll hatten ihre letztjährigen Hausaufgaben perfekt umgesetzt und so ein „Landesligataugliches“ Zeugnis bekommen. Hingegen neu eingeschult wurde Koloman Zehetner, der die Grundschule bei „Lehrer“ Zoran Kostic besuchte.
Was noch dazu kam, war das krankheitsbedingte Fehlen vom langjährigen Oberlehrer Christoph „Speedy“ Trübswasser, der fortan wieder die Schulbank drückt und seine lehrende Funktion Thomas Burger übertragen hat. Thomas Riesner fehlte auch. Er hatte Nachhilfe.

Naja – und so gestaltete sich der erste Schultag eher durchwachsen: Die erste Aufgabe war die perfekte Umsetzung des neu erlernten Systems – das „Triangel-Spielen“. Es lief gut. Immer wieder eröffneten sich große Lücken in der Mattersburger Verteidigung, so dass man sich mit den treffsicheren Gästen auf Augenhöhe befand. Durch kleine Runs auf beiden Seiten entwickelte sich ein spannender und knapper Schlagabtausch.

Nach der großen Pause – bei 32:34 aus Sicht der H1K – folgte in der dritten Stunde die beste Phase: Auf Aufzeigen wurde nun vergessen, Christopher Käferle schrie heraus und brachte die H1K mit 10 Punkten in Serie auf Plus 6 weg. Doch kurz vor dem abermaligen Pausenbeginn dann eine Phase der Unkonzentriertheit. Nichts lief mehr zusammen. Die einfachsten Dinge waren wieder vergessen. Mattersburg schloss auf – und übernahm die Führung. Im letzten Abschnitt war man dann schon ausgelaugt. Zu viel Konzentration erforderten die ersten drei Stunden, so dass Mattersburg mit jugendlichem Elan und außergewöhnlicher Treffsicherheit davonzog und das Spiel mit 79:69 für sich entschied. Fazit: Kein schöner erster Schultag. Zwar wurden die Hausaufgaben gegen Man-Defense von Neo-Oberlehrer Thomas Burger, nach Absprache mit „Mentor“ Andrea Maghelli, perfekt umgesetzt. Für ein perfektes Spiel gegen die Zonen-Defense wurde dem Coach bereits ein Schummelzettel aus Italien gesendet.

Käferle 19, Winter und Adamcik je 18, Pichler 6, Burger 4, Fangl und Handler je 2, Michalski, Zehetner;