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Löwen verlieren in der Qualifikationsrunde

30.01.2020 - von Noah Ottenschlaeger, Foto: Franz Michalski


Löwen verlieren in der Qualifikationsrunde

Trotz einer Leistungssteigerung können die Löwen die offensiv starken Wiener, allen voran Anton Shoutvin nicht unter Schach halten.

BC Hallmann Vienna vs. ARKADIA TRAISKIRCHEN LIONS 89:69 (29:18, 54:36, 71:48)

Die Traiskirchner starten mit Neuzugang Quadir Welton, Jan Razdevsek, Paul Isbetcherian, Aleksander Andjelkovic und Altmeister Shawn Ray. Die Gastgeber beginnen mit Gvodzen, Shoutvin, Detrick, Samac und Radakovics. In den ersten Minuten war das Spiel ausgeglichen und die Führung wechselte mehrmals. Welton konnte von Anfang an seine Qualitäten präsentieren, er vereinfachte das offensive Spiel für die Löwen durch seine One-On-One Fähigkeiten im Post und seine Gefährlichkeit am offensiven Rebound. Drei getroffene Drei-Punkt-Würfe der Wiener hintereinander bedeuteten die erste zweistellige Führung der Gastgeber nach rund fünf Spielminuten.

Auch wenn das Endergebnis etwas anderes sagt, es war ein physisches Spiel auf Augenhöhe. Der einzige Unterschied war, dass BC Hallmann Vienna seine Vorteile und Chancen einfach effizienter verwerten konnte, dies ließ sich auch gegen Ende der ersten Halbzeit beobachten. Die Löwen schaffen es trotz vieler Chancen nicht die Führung der Gastgeber zu verkürzen. In den letzten zwei Minuten des zweiten Spielabschnitts können die Wiener einen Lauf starten und Neuzugang Samac verwertet in diesen 120 Sekunden 10 Zähler. Nach 20 Minuten führt der BC Hallmann um 18 Punkte.

Im dritten Viertel stand das Spiel nochmals kurz vor der Kippe, die Löwen konnten teilweise durch eine gute Verteidigung viele Chancen kreieren, aber in den wichtigen Momenten nicht abschließen. Schlussendlich entschieden die Wiener mit einem 6:0 Lauf das Spiel und führen vor den letzten 10 Minuten um 24 Punkte.

Die Löwen konnten das vierte Viertel sogar für sich entscheiden. Der Sieg war in diesen 10 Minute, aber nicht mehr möglich da nicht effizient genug getroffen wurde.

Die Traiskirchner haben sich doch verbessert, aber Anton Shoutvin hat an diesem Mittwochabend den Unterschied gemacht. Shoutvin spielte alle 40 Minuten und dies hatte klare Gründe: Jedes Mal, wenn die Wiener unsicher in der Offensive waren oder einen Punkt brauchten, war der Israeli zu stelle. Trotz verschiedener Verteidigungssysteme konnten die Löwen Shoutvin nicht wirklich unter Kontrolle halten 

Razdevsek und Welton je 15, Ray 10, Ziedins 7, Andjelkovic und Schmit je 6, Gentner und Isbetcherian je 5, Lesny, Schönerstedt, Duck, Parlov
Shoutvin 29, Samac 13, Detrick 12, Trmal 12, Radakovics 11, Gvozden 9, Zadeh 3, Kuzmanovic, Zdravkovic, Selimovic