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Saisonresümee 2016/17: U14 White

18.08.2017 - von Dominic Mühlbacher, Foto: Branko


Saisonresümee 2016/17: U14 White

Eine lange, aber vor allem sehr lehrreiche Saison geht für die junge U14 White zu Ende.

Über 30 Spiele in der Landesmeisterschaft, internationale Gegner beim Wiener Osterturnier und zahlreiche harte Trainingseinheiten führen zu Erfahrung und Verbesserung der Fähigkeiten des gesamten Teams und jedes einzelnen Löwen.

Der Trainingsbetrieb startet am Ende des Sommers mit neun U14 Spielern (nur drei davon aus dem älteren Jahrgang) und drei U12 Spielern, die die Mannschaft unterstützen sollen und zusätzliche Spielerfahrung sammeln sollen. Im Laufe der Saison kommen noch zwei Spieler zum Team dazu.

Zu Beginn müssen sich die meisten Junglöwen erstmal an alles neue gewöhnen – größere Bälle, höhere Körber und eine härtere Spielweise mit teilweise neuen Teamkollegen führen zu Abstimmungsschwierigkeiten.

Anfang Oktober beginnt dann die Landesmeisterschaft mit einem Auswärtsturnier in Korneuburg. Die Löwen agieren zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich als eine Mannschaft, was zu einem knappen Sieg und einer eindeutigen Niederlage führt. Somit geht es mit viel Motivation in die nächsten Trainings, wo an den Baustellen gearbeitet wird.

Weitere Spiele folgen gleich in den nächsten Wochen und das Team steigert sich von Partie zu Partie, aber es gelingt in keinem Bewerb über die gesamte Spielzeit weg 100% des Potenzials abzurufen.
In dieser Phase der Saison liegt das Hauptaugenmerk auf folgenden Punkten: Rebound, schneller Wechsel von Defense auf Offense, freie Leute finden, richtige Entscheidungen treffen, immer als Team agieren…

Nach den ersten fünf Spielen und zwei Monaten Training zeigt sich eine erste Leistungssteigerung in der Teamdefense der Löwen. Es wird füreinander gekämpft und das führt zu mehr einfachen Punkten für alle Spieler. Sogar die Tabellenzweiten aus St. Pölten werden fast geschlagen.

Die harte Arbeit im Training macht sich bezahlt und die Rückrunde der Meisterschaft geht um einiges leichter von der Hand. Die Junglöwen werden oftmals ihrer Favoritenrolle gerecht und können mehrere verdiente Siege einfahren. Der Grunddurchgang endet somit für die LIONS auf Rang 3.

Knapp gelingt der Aufstieg nicht und somit spielen die Löwen noch zwei Runden im unteren Play-off der NÖ-Landesmeisterschaft. Das Ziel dabei ist es im jeden Spiel 100% zu geben und immer als Team zu agieren.
In der Rückrunde merkt man der Mannschaft das wachsende Selbstbewusstsein an. Defizite, die am Saisonanfang zu sehen waren, werden gemeinsam überwunden und die Spieler agieren immer mehr als eine Einheit. Es werden viele tolle Leistungen gezeigt und vor allem defensiv und individuell sind die LIONS ihren Gegnern einen großen Schritt voraus.

Im April nutzen die Löwen dann die Möglichkeit internationale Luft beim Wiener Osterturnier zu schnuppern. Dort liefert man eine sehr kämpferische Leistung ab und kann sogar einige Spiele gewinnen. Vor allem körperlich sind die Gegner überlegen, aber das stecken die Junglöwen mit viel Kampfgeist weg.

Nach dem Osterturnier merkt man dann langsam, dass die Meisterschaft für die junge Mannschaft zu lange ist. Die letzten Spiele müssen sogar binnen kürzester Zeit gespielt werden, was in der letzten Bewerbswoche zu vier Spielen in vier Tagen führt, jedoch jeweils zwei Mal gegen die selben Gegner. Doch die Löwen ziehen ihr Ding bis zum Ende durch und werden zweiter Platz im unteren Play-off hinter Bruck (a.K.).

Fazit: Dank gilt den Eltern, die das Team super unterstützt haben. Ein Lob an alle Spieler, die mit viel Einsatz und Motivation eine super Saison abgeliefert haben. Man hat viel gelernt, viel gekämpft, hart gearbeitet und sich sehr verbessert. Jeder Spieler sollte stolz auf die Mannschaftsleistung sein, zu der er/sie beigetragen hat.